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Grüne Woche ohne Rheinland-Pfalz ist wie Weinfest ohne Wein

Die Entscheidung der grünen Umweltministerin Ulrike Höfken zum Ausstieg aus der Grünen Woche bewertet die CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses des Landtages, Christine Schneider, als weiteren Schritt zum ideologischen Umbau der Landwirtschaft und des Weinbaus. Offensichtlich passe die Grüne Woche nicht in das Konzept der Grünen, denen die traditionelle Land- und Weinwirtschaft ein Dorn im Auge sei. Leider werde die traditionelle Land- und Weinwirtschaft immer stärker gegen die ökologische ausgespielt.

„Eine Grüne Woche ohne Rheinland-Pfalz ist wie ein Weinfest ohne Wein. Es ist nicht nachvollziehbar, wie eine für Landwirtschaft und Weinbau zuständige Ministerin auf die Idee kommen kann, ausgerechnet Rheinland-Pfalz, in dem Land- und Weinwirtschaft eine herausragende Rolle spielen, von der weltgrößten Ernährungsmesse abzukoppeln. Nicht zuletzt ist Rheinland-Pfalz das größte weinbautreibende Bundesland in Deutschland. Für unsere Bauern und Winzer ist die Grüne Woche ein unverzichtbares Forum zur Werbung für die heimischen Produkte.“ 
     
Vollkommen unglaubwürdig, so Schneider, sei das Argument fehlender Haushaltsmittel. Denn für ideologische grüne Spielwiesen seien offenkundig immer genug Gelder da. Das zeigten die Planungen für den millionenschweren, überflüssigen Nationalpark oder auch die Einrichtung der großzügig mit neuem Personal versehenen Energieagentur, die Beratungsarbeit leiste, die bereits von Verbraucherzentralen, Stadtwerken und anderen vorgenommen werde. Das alles koste ein Vielfaches der Beteiligung des Landes an der Grünen Woche. 

„Es spricht für sich, dass die Ministerin eine solch weitreichende Entscheidung einfach mal so nebenbei im Ausschuss verkündet. Hier fehlt jedes Bewusstsein für die Belange der Betroffenen, zumal Frau Höfken die berufsständischen Vertretungen nicht einbezogen und sie vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Das ist ein Affront. Diese Entscheidung werden wir in der nächsten Sitzung des Landwirtschaftsausschusses detailliert hinterfragen.“

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